Daheim in Götzens, in Eigentum.

Fünf Eigentumswohnungen am Loaweg: In Beisein von Bgm. Singer und LHStv Wohlgemuth übergeben.
Am Loaweg in Götzens ist in den vergangenen Monaten ein Holzbau mit begrüntem Dach entstanden, der heute fünf Familien und Einzelpersonen ein Zuhause bietet. Diese Woche hat die Tiroler Wohnbau die Schlüssel an die neuen Eigentümerinnen und Eigentümer übergeben – und damit ein Projekt abgeschlossen, das zeigt, wie leistbares Wohneigentum auch in kleinerem Maßstab gelingen kann.

Möglich wurde das Projekt nicht zuletzt durch die Vertragsraumordnung des Landes Tirol: Sie sorgte dafür, dass der Tiroler Wohnbau das zuvor unbebaute Grundstück am Loaweg zu leistbaren Konditionen zur Verfügung gestellt wurde. Entstanden sind fünf Eigentumswohnungen mit 50 bis 83 Quadratmetern, als Zwei- und Dreizimmerwohnungen ausgeführt – geplant von den mahore architekten und umgesetzt von Pichler Bau als Generalunternehmer. Rund 2,2 Millionen Euro wurden in das Projekt investiert, das Land Tirol unterstützte mit rund 700.000 Euro aus Mitteln der Wohnbauförderung.

„Mit der Übergabe am Loaweg zeigen wir, dass auch kleinere Projekte einen wichtigen Beitrag leisten, um jungen Menschen leistbares Eigentum in ihrer Heimatgemeinde zu ermöglichen“, sagt Geschäftsführer DI Walter Soier.

Für die neuen Bewohnerinnen und Bewohner ist damit ein Zuhause im Eigentum in Götzens Wirklichkeit geworden – mitten in der Gemeinde, in der viele von ihnen aufgewachsen sind. Auch Bürgermeister Josef Singer freut sich über das Projekt: „Uns ist es ein besonderes Anliegen, dass junge Götznerinnen und Götzner auch in Zukunft in ihrer Heimatgemeinde ein Zuhause finden. Mit diesem Projekt ist uns das eindrucksvoll gelungen.“

Der Druck auf die Gemeinden rund um Innsbruck ist ungebrochen hoch, Grundstücke sind knapp und entsprechend teuer. Umso wichtiger sind Instrumente wie die Vertragsraumordnung, die dem gemeinnützigen Wohnbau leistbaren Baugrund sichern. „Die Vertragsraumordnung ist ein zentrales Instrument, um Grund und Boden für den gemeinnützigen Wohnbau leistbar zu halten. Götzens zeigt beispielhaft, wie daraus rasch neuer, leistbarer Wohnraum entstehen kann“, betont LHStv Philip Wohlgemuth, der für die Wohnbauförderung des Landes zuständig ist.

Errichtet wurde die Anlage in modularer Holzbauweise, ergänzt durch kontrollierte Wohnraumlüftung, Wärmepumpe und Photovoltaik. Der nachwachsende Baustoff verkürzt die Bauzeit spürbar und sorgt durch deutlich weniger Baustellenverkehr für eine geringere Belastung der Nachbarschaft während der Bauphase. Für die Tiroler Wohnbau ist das mittlerweile fixer Bestandteil der eigenen Bauphilosophie.

Das nächste Projekt in Götzens steht bereits in den Startlöchern: Am Brunnenfeld entstehen zwölf weitere Wohnungen im Modell „Miete mit Kaufoption“ – ein zusätzlicher, flexibler Weg ins eigene Daheim.

Ein herzliches Dankeschön gilt der Gemeinde Götzens, dem Land Tirol und der Wohnbauförderung sowie unseren Projektpartnern mahore architekten und Pichler Bau für die gute Zusammenarbeit.

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